
1987, Wien-Favoriten, die neue Heimat des 12 jährigen Vlado. Aufgewachsen mit tschechischem Fernsehen, taucht er in die Welt westlicher Filme ein und verschlingt eine VHS nach der anderen. Nach der Diagnose Krebs dreht Vlado seinen ersten Kurzfilm, doch auch weitere Schicksalsschläge wie der Tod seines ersten Sohnes David halten ihn erst recht nicht davon ab, sich ganz seiner Leidenschaft zu widmen. Denn genau diese Erfahrungen sind es, die Vlado noch mehr nach den Sternen greifen lassen – endlich seinen ersten Kinofilm zu drehen. Das Experiment „Blockbuster“ beginnt, und die Zuschauer des autobiografischen Films werden Teil seines Traumes sein …
Hintergrund
Der Autodidakt Vlado Priborsky lässt in seinem ersten Langfilm den eigenen, steinigen Lebensweg auf der Leinwand Revue passieren. In seiner Jugend durch den tschechischen Film inspiriert, kam er 1987 nach Wien, wo er jahrelang davon träumte, seinen eigenen Kurzfilm umzusetzen. Doch kurz davor der Schock: Diagnose Krebs. Diese Hiobsbotschaft motivierte ihn jedoch noch mehr an seinem Traum festzuhalten und im Jetzt zu handeln.
Nach seiner Heilung begann Vlado seinen ersten Kurzfilm „Valentins Tag“ zu realisieren, während der Dreharbeiten der nächste Schicksalsschlag: sein erster Sohn David stirbt nur fünf Tage nach der Geburt. Als Stehaufmännchen mit Vergangenheit und vor allem Leidenschaft setzte er sich an weitere Werke wie „Plan B“, „Sophie“ sowie „Secret Services“. Die Umsetzungen dieser Projekte waren nicht immer leicht, meistens abenteuerlich, aber sie waren vor allem eines – Vlados Visionen von Filmen mit Geschichte.
Der nächste Schritt zu seinem ersten Langfilm war auch kein einfacher, denn die österreichischen Geldgeber machten ihm bei der Realisierung seiner Drehbücher zu „Lucky Loosers“, „Why not Smile“, „Feuer und Asche“ sowie „Wer mit Hunden schläft“ wortwörtlich einen Strich durch die Rechnung. Letztendlich trug auch die Krebserkrankung von Vlados Vater dazu bei, dass sich der heute 66 jährige auf sein persönliches Schicksal einlässt, sich trotz allem gegen die Aufgabe und für die Hingabe zur Filmemacherei entschieden hat und nun seine Leidenschaft mit Sinn verwirklichen will: Sein Projekt namens „Blockbuster“, das alle Höhen und Tiefen seines Lebens erzählt – ein Film über seine Filmgeschichte.
Nicht nur die Zuschauer werden ein Teil des Traumes von Vlado Priborsky sein, sondern prominente Künstler wie Manuel Rubey, Reinhard Nowak, Thomas Stipsits, u.v.m. wollen ihren Beitrag für Österreichs erstes FUND.RAISING Filmprojekt leisten und werden eine Rolle in „Blockbuster“ spielen. Denn es ist vor allem der hohe ideelle Endzweck, der mit der Geschichte des Filmes eng in Zusammenhang steht: Nach der Realisierung von „Blockbuster“ wird der Gesamterlös an die St. Anna Kinderkrebsforschung gespendet.
Crew
- Regie
- Vlado Priborsky
- Produzent
- Vlado Priborsky
- Mario Koller
- Drehbuch
- Vlado Pribrosky
- Mario Koller
- Drehbuch Koautoren
- Edgar Pfandler
- Wolfgang Rauh
- Darsteller
- Wolfgang Rauh
- Anatol Rieger
- Alexander Pschill
- Manuel Dragan
- Simon Alois Huber
- Manfred Sarközi
- Hilde Dalik
- Jasmin Devi
- Serge Falck
- Florian Friedrich
- Maddalena Noemi Hirschal
- Julia Jelinek
- Alexander Koch
- Verena Leitner
- Thomas Nash
- Erol Nowak
- Reinhard Nowak
- Rainer Obkircher
- Tanja Raunig
- Sabrina Reiter
- Manuel Rubey
- Manuel Sefciuc
- Harald Sicheritz
- Thomas Stipsits
- Katharina Strasser
- Ursula Strauss
- Franz Buchrieser
- Bildregie
- Edgar Pfandler
- Kamera
- Konstantin Costa Konstantinou
- Daniel Steiner
- Thomas Jambor
- Beleuchtung
- Alexander Weber
- Philpp Rusch
- Musik
- Martin Nero
- Szenenbild / Kostümbild
- Nicole Priborsky
- Christiane Goebel
- Maske
- Desiree Fahn
- Olivia Weigelt
- Spezial Maske FX
- Natascha Zenig
- Schnitt
- Markus Hautz
- Ton
- Mariusz Orchel
- Supervising Sound Editor
- Thomas Voglreiter








